Sie haben Lust, mit anderen eine Kirche zu erkun­den? Vielle­icht mit Ihrer Kinder­garten­gruppe, ein­er Schulk­lasse oder Gemein­de­gruppe? Es gibt viele gute Gründe dies zu tun. Es gibt eben­falls viele gute Gründe, die Erkun­dung vor Ort zu machen, also nicht erst in eine andere Stadt zu fahren, um einen beson­ders imposan­ten Bau zu besichti­gen. Dafür ist es notwendig, erst ein­mal selb­st einen Zugang zur Kirche vor Ort zu bekom­men. Also ganz prak­tisch hinein zu gehen und dann die einzel­nen vorfind­baren Ele­mente auf ihre Aus­sagen hin zu befra­gen. Das ver­schafft Sicher­heit und Ver­trauen in den Ort. Damit dies gelin­gen kann, geben wir Ihnen an dieser Stelle eine Kurzüber­sicht für das Entschlüs­seln eines Kirchen­baus und eines Klosters.

Einen Kirchenraum entschlüsseln…

  • iden­titätss­tif­tend: die Kirche gehört zu dem Ort, wo ich zu Hause bin
  • kul­turelle, geschichtliche Zeug­nisse
  • eigen­tüm­lich anders – geheimnisvoll
  • spir­ituelle Orte, die der Sehn­sucht und Tran­szen­den­z­er­fahrun­gen einen Raum geben
  • Schnittpunk­te zwis­chen Him­mel und Erde
  • Stein gewor­dene Zeug­nisse des christlichen Glaubens
  • über­set­zungswürdig in ihrer beson­deren Sprache
  • Architek­tur Gottes“ auf Erden, geben Ein­blick in „himm­lis­che Bau­pläne“
  • Orte, die Begeg­nung in Gottes­di­enst und Gebet ermöglichen wollen.

… erzählen etwas von der Kul­turgeschichte, von the­ol­o­gis­chen Ein­stel­lun­gen und zen­tralen Glauben­saus­sagen der jew­eili­gen Zeit.

  • Vor- und frühro­man­is­che Kirchen des 5.–10. Jahrhun­derts Typ­isch sind für diese mas­sive und fes­tungsar­tige Mauern, eine Apsis, kleine Rund­bo­gen­fen­ster, niedrige Eingänge, ein kreuzför­miger Grun­driss
    ⇒ Glauben­saus­sage dieser Kirchen: „Unser Kyrios – Herr – ist Chris­tus“
  • Roman­is­che Kirchen des 11.–13. Jahrhun­derts Typ­isch sind für diese dicke Mauern, kleine Fen­ster, Rund­bö­gen, wenig Verzierung
    ⇒ Glauben­saus­sage dieser Kirchen: „Gott ist wie eine schützende Burg!“
  • Gotis­che Kirchen des 12.–15. Jahrhun­derts Typ­isch sind fil­igran emporstrebende Mauern, größere Maßw­erk-Fen­ster mit Spitzbo­gen, bunte Glas­fen­ster, fil­igrane Verzierun­gen, Mauern wer­den oft außen durch ein Stre­be­w­erk gestützt, Kreuzrip­pengewölbe
    ⇒ Glauben­saus­sage dieser Kirchen: „Wir streben empor zu Gott, zum Licht!“
  • Kirchen in der Renais­sance des 16.–17. Jahrhun­derts Typ­isch sind  Ein­gangs­fron­ten, die bre­it und waagerecht gegliedert sind, klare geometrische For­men, große Heili­gen­fig­uren an der Ein­gangs­front, über den Por­tal­en oder Fen­stern, dreieck­ige oder hal­brunde Seg­ment­giebel
  • Kirchen im Barock des 17.–18. Jahrhun­derts Typ­isch sind geschwun­gene Turmhauben, große unbe­malte Sprossen­fen­ster, reich verzierte geschwun­gene Fas­saden, ovale Fen­ster
    ⇒ Glauben­saus­sage dieser Kirchen: „Wir geben das Schön­ste und Beste für Gott!”, „Die Kirche gle­icht einem himm­lis­chen Fest­saal“
  • Kirchen im 19. Jahrhun­dert imi­tieren oft längst ver­gan­gene Baustile
  • Kirchen im 20. Jahrhun­dert zeigen indi­vidu­elle Stile und Glauben­saus­sagen

Quelle: M. L. Goecke-Seischab, F. Harz: Der Kirchen­at­las. Räume

… und Aus­rich­tung enthal­ten the­ol­o­gis­che Aus­sagen.

  • Der kreuzför­mige Grun­driss ein­er Kirche weist auf Chris­tus als tra­gen­den Grund hin, wie ein Chris­tusko­r­pus mit geneigtem Haupt.
  • Von West­en her dro­hen Dunkel­heit und Gefahr. Das Ein­gangsportal von Kirchen liegt im West­en. Die Kirche wird von der Dunkel­heit her betreten und der Weg führt in das Licht.
  • Der Chor­raum sym­bol­isiert das Haupt Christi. Der Chor­raum ist der wichtig­ste Ort in der Kirche und wurde zuerst gebaut. Im Chor­raum kon­nte bere­its Gottes­di­enst gefeiert wer­den, auch wenn die Kirche noch nicht fer­tig gebaut war. Im Chor­raum befind­en sich Altar und Kreuz. Hier wird das Abendmahl/ die Eucharistie gefeiert, von dort aus wer­den Texte gele­sen und Gebete gesprochen. Auf den Chor­raum richtet sich die gesamte Kirche aus.
  • Im Osten geht die Sonne auf. Die meis­ten Kirchen sind nach Osten hin aus­gerichtet, sodass hin­ter dem Altar die Mor­gen­sonne in die Kirche fällt. Jesus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt.“

Ewiges Licht
In katholischen Kirchen erinnert das ewige Licht an die ständige Gegenwart Gottes in der Kirche.
Weihwasser
Weihwasser ist gesegnetes Wasser, das sich in Weihwasserbecken am Eingang von katholischen Kirchen befindet.
Tabernakel
In katholischen Kirchen ist dies der Aufbewahrungsort für die geweihten Hostien in der Kirche, häufig auf dem Altar.
Osterkerze
Sie steht meist am Altar. In der Osternacht wird die Kerze entzündet. Sie ist häufig mit religiösen Symbolen und der Jahreszahl gestaltet.
Taufbecken
Sie können sich an unterschiedlichen Stellen in der Kirche befinden und vielfältig gestaltet sein.

Kanzel

Ort, von dem aus meist die Predigt im Gottes­di­enst gehal­ten wird. Die Form der Kanzel sowie ihre schmuck­volle Aus­gestal­tung ist nicht vorgeschrieben und von Kirche zu Kirche unter­schiedlich.

Orgel
Nicht jede Kirche hat eine Orgel. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Die Position im Raum ist nicht vorgegeben.
Säule
Eine Säule kann ausdrücken: Gott lässt fest stehen Ihn ihm ist Kraft!

Der Evan­ge­list Matthäus wird mit der Darstel­lung eines Men­schen ver­bun­den. Das Matthäu­se­van­geli­um begin­nt mit men­schlich­er Abstam­mung Jesu.
Der Evan­ge­list Markus wird mit dem Löwen ver­bun­den. Das Marku­se­van­geli­um begin­nt mit dem Täufer Johannes, der in der Wüste (Reich des Löwen) lebte.
Lukas wird mit dem Sti­er ver­bun­den. Das Luka­se­van­geli­um begin­nt mit dem opfer­n­den Priester Zacharias. Der Sti­er ist Opferti­er, Jesus ist selb­st Opfer und hebt den Opfer­kult auf.
Der Evan­ge­list Johannes wird mit dem Adler ver­bun­den. Der Adler als Zeichen für einen von oben kom­menden Geist, der durch Johannes am mächtig­sten spricht.
Jesus wird als Lamm Gottes beze­ich­net, das stumm lei­det, die Sünde der Welt wegträgt und das Böse besiegt. Das Lamm wird mit ein­er Sieges­fahne dargestellt. Jesus beze­ich­net sich selb­st als guten Hirten.

Chi Rho, griechis­che Anfangs­buch­staben für Chris­tus = Chris­tus­mono­gramm
Inschrift am Kreuz, Anfangs­buch­staben der Beschuldigung: Jesus, Nazaren­er, König (lateinisch Rex) der Juden.
Jesus­mono­gramm. Im Mit­te­lal­ter wurde er Jhe­sus geschrieben, andere Deu­tung: Kaiser Kon­stan­tin gewann die Schlacht an der Mil­vis­chen Brücke unter dem Zeichen “In hoc signe vinces” – “in diesem Zeichen wirst du siegen”. Oder: Jesus Hominum Sal­va­tor =Jesus, der Men­schen-Erlös­er.
Das Ein­horn ist in der griechis­che Sage ein starkes, heil­brin­gen­des und gefährlich­es Tier. Es kann nur von ein­er Jungfrau gefan­gen wer­den. Die Ein­horn­jagd durch den Erzen­gel Gabriel sym­bol­isiert die Empfäng­nis Jesu.
ICHTHYS ist das griechis­che Wort für Fisch. Die Buch­staben ste­hen für: „Iesus, Chris­tos, Theou, Yos, Sot­er”. Das bedeutet: „Jesus Chris­tus, Gottes Sohn, Ret­ter. Darstel­lung eines Del­phins: men­schen­ret­ten­der Meeres­be­wohn­er als Bild für Chris­tus.

Alpha und Omega: Gott ist Anfang und Ende der Zeit und des Lebens. Auf der Osterk­erze: Jesus Chris­tus ist die Aufer­ste­hung und das Leben.
Ange­los (griechisch) ist der Botschafter. Engel ste­hen auch für die Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit Gottes (Trinität); Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist
Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit Gottes (Trinität); Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist
Brot und Wein: Zeichen, dass Jesus Chris­tus gegen­wär­tig ist.
Fabeltiere z.B. Drachen: außen an Kirchen speien sie das Böse aus. Das Böse wird besiegt.

Der Apos­tel Petrus wird mit einem Schlüs­sel dargestellt. Apos­tel sind tra­gende Säulen der Kirche, Zeitzeu­gen von Jesus, die die befreiende Botschaft weit­ergeben. So gibt es oft zwölf Säulen in Kirchen – wie zwölf Apos­tel und zwölf Stämme Israels.
Anker: Sym­bol der Hoff­nung. Bei Gott ankern in den Stür­men der Zeit, Halt find­en.
Hof­s­taat Gottes, bewachen den Kirchen­raum. Da sie zur himm­lis­chen Sphäre gehören, befind­en sie sich oft auf Säulen oder an die Decke gemalt oder in Darstel­lun­gen der Geburts­geschichte und Aufer­ste­hung Jesu.
Zeichen der Nähe Gottes an einem dür­ren Ort. Der verun­sicherte Mose bekam in der Wüste die Zusage Gottes in seinem Namen: ICH BIN da. ICH BIN immer da für dich. Ich beauf­trage dich und ICH BIN bei dir.

3: göt­tliche Zahl, Dreieinigkeit Gottes in Vater, Sohn und Heiliger Geist
4: die Welt, vier Him­mel­srich­tun­gen, vier Jahreszeit­en, vier Ele­mente, vier Evan­ge­lis­ten, vier Propheten
7: set­zt sich zusam­men aus Drei und Vier, vere­int Him­mel und Erde. Am 7. Tag ist die Schöp­fung vol­lkom­men und abgeschlossen.
8: Aufer­ste­hung am 8. Tag: Beginn ein­er neuen Schöp­fung, mehr als vol­lkom­men, achteck­ige Tauf­beck­en und Taufkapellen
12: Vol­lkom­men­heit, zwölf Monate, zwölf Stämme Israels, zwölf Apos­tel. 144 (12 x 12) bedeutet größte Fülle und Vol­len­dung.

Ein Kloster entschlüsseln …

  • kul­turelle, geschichtliche Zeug­nisse
  • rät­sel­haft, geben Rät­sel auf: Wie haben Men­schen in diesen Mauern gelebt? Warum haben Men­schen in diesen Mauern und Ord­nun­gen gelebt? Was haben sie dort gesucht, gefun­den, bewirkt?
  • Orte für Suchende nach Sinn
  • Ruhe­o­rte (eigentlich), strahlen Ruhe aus, geben Raum für Stille, laden zur Ruhe ein
  • Orte mit Rhyth­mus
  • spir­ituelle Orte, wirken anziehend durch Fremd­heit
  • ein­ladend, Schätze aus der Ver­gan­gen­heit zu heben und in die Gegen­wart zu holen
  • belebt oder unbelebt
  • Kon­trast­pro­gramm zu flu­ider Welt

Ein Kloster ist eine Gebäude­gruppe, die von ein­er Mauer umgeben ist. Dazu gehört eine Kirche, Wirtschafts­ge­bäude (Ställe, Sche­unen, Schmiede, Müh­le, Amt­shaus, Brauhaus) und Wohn­räume. Einie dieser Räume wer­den in der Galerie dargestellt.

Dormitorium — Schlafsaal
Refektorium — Speisesaal
Oratorium — Gebetsraum, Kapelle
Infirmarium — Krankensaal
Kapitelsaal — Raum für Zusammenkünfte der Ordensgemeinschaft, zur Pflege des Gemeinschaftslebens und für spirituelle Impulse
Kreuzgang – meist quadratischer durchgehender Gang auf der Innenseite des Klosters. Von da aus gelangte man in die Kirche und in alle Räume des Klosters. Der Kreuzgang umschloss oft einen Garten, der dem Paradiesgarten nachempfunden war.

Im Kloster leben bzw. lebten die Mit­glieder ein­er geistlichen Gemein­schaft (Orden). Sie sind an ihrer Orden­stra­cht zu erken­nen. Es gibt unter­schiedliche Orden. Jede Gemein­schaft lebt nach ein­er Regel. Eine alte Mönch­sregel ist zum Beispiel „Bete und arbeite“. Das Leben im Kloster dreht sich um

  • gemein­sames Lob Gottes in Gebet und Stille,
  • um Verkündi­gung der christlichen Botschaft (Gott und die Mit­men­schen nach dem Vor­bild Jesu lieben) in Wort und Tat und
  • um Arbeit für den eige­nen Leben­sun­ter­halt.

Darüber hin­aus tru­gen und tra­gen Ordens­ge­mein­schaften zur kul­turellen Entwick­lung bei. Fol­gende Bere­iche und Auf­gaben von Klöstern spie­len dafür eine wichtige Rolle:

  • Pflege der Gast­fre­und­schaft
  • Krankenpflege
  • Armen­für­sorge 
  • Schulen 
  • Wis­senschaft
  • Kun­st­fer­tigkeit 
  • Seel­sorge

Der Abt oder die Äbtissin leit­et das Kloster.

Nach ein­er „Probezeit“ (Noviziat) verpflicht­en sich Non­nen und Mönche ein­er Klosterge­mein­schaft zu

Ehelosigkeit – die Liebe konzen­tri­ert sich auf Gott mit Treue und Ehrfurcht

Armut – frei sein von Sor­gen um den Besitz, ein­fach­er Lebensstil, Bere­itschaft zum Teilen

Gehor­sam – in sich hinein, auf Gott hören und tun, was dem Men­schen selb­st, den Mit­men­schen, Gott, der Mitwelt gut tut. In Ver­ant­wor­tung leben

Die Gebet­szeit­en find­en zu fest­gelegten Stun­den gemein­sam statt. Das Gebet hat Vor­rang: Wenn die Glocke zum Gebet ruft, wird die Arbeit unter­brochen und die Non­nen oder Mönche gehen in die Kirche oder ins Ora­to­ri­um zum Gebet. Gebete wer­den auch gesun­gen, meis­tens Psalmen – alte Lieder aus der Bibel.

Der Habit ist ein weites langes Ordens­ge­wand und das äußere Zeichen der Zuge­hörigkeit zu einem Orden. Das Gewand wird durch eine Kordel oder ein Band (Cin­gu­lum) zusam­menge­hal­ten. Oft gehört dazu ein Ska­puli­er, ähn­lich wie eine Schürze aus zwei Stoff­bah­nen über Brust und Rück­en, zum Schutz des Habit. Die Kapuze gehört oft zur Klei­dung der Mönche. Wenn sie über den Kopf gezo­gen wird, schal­tet sie Ablenkung aus und ermöglicht Rück­zug.

In den Klöstern gab es Gärten mit ver­schiede­nen Aus­rich­tun­gen: Nutzgärten für Gemüse und Kräuter, Obst­garten, Ziergärten, Garten für Ruhe und Gebet. Die Pflanzen beka­men eine religiöse Bedeu­tung, so wur­den die Obst­gärten mit ihrem Veg­e­ta­tion­srhyth­mus als Sinnbild der Aufer­ste­hung gese­hen. Immer­grüne Pflanzen (z.B. Efeu) wur­den als Sinnbild des ewigen Lebens betra­chtet. Die Mönche und Non­nen sam­melten Lit­er­atur aus der Antike über Heilmit­telkunde. Sie schrieben diese Werke ab, erwar­ben Wis­sen und baut­en auf dieses Wis­sen mit ihren Erfahrun­gen auf. Sie tauscht­en auch Wis­sen und Pflanzen mit anderen Klöstern. So kamen zum Beispiel Pflanzen aus Südeu­ropa und ori­en­tal­is­che Pflanzen nach Mit­teleu­ropa. Die Gewächse kon­nten in den Klöstern gut gedei­hen, weil inner­halb der Kloster­mauern und inner­halb des Kreuz­ganges ein gün­stiges Mikrokli­ma herrschte. So ent­stand in den Klöstern ein umfan­gre­ich­es Heilkräuter­wis­sen, das auch schriftlich fest­ge­hal­ten wer­den kon­nte. In den Klöstern war man des Lesens und Schreibens kundig. Im Mit­te­lal­ter entwick­elte sich eine soge­nan­nte Kloster­medi­zin. Klöster waren Apotheken. Anwen­dung fan­den auch stark riechende Pflanzen, sie soll­ten heilend und belebend wirken, giftige Aus­dün­stun­gen beseit­i­gen und ver­pestete Luft aus­räuch­ern.

Quelle: Mar­ilise Rieder: Kloster­garten Kleines Klin­gen­tal – Sym­bo­l­ik und Gebrauch der Gartenpflanzen im Mit­te­lal­ter. Basel 2002, Johannes Got­tfried May­er: Klostergärten – die Apotheke Gottes In Rudolf Wal­ter (Hrsg.): Gesund­heit aus Klöstern. Freiburg 2013